von Dietgard Schröttle
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17. Februar 2026
Ein Blick auf die astrologischen Hintergründe und ihre Wirkung auf äußere und innere Prozesse und den Alltag – über Umbruch, Neubeginn und innere Orientierung in bewegten Zeiten Die Sonnenfinsternis am 17.02.26 ist eingebettet in die Tage zwischen dem Eintritt von Saturn ins Widderzeichen (14.02.26) und der Konjunktion von Saturn und Neptun am 20.02.26 auf 0.45° im Widder. Das verleiht ihr einen ganz besonderen Charakter. Sonne und Mond stehen zur Finsternis am Ende des Wassermann-Zeichens und zugleich in Spannung (Quadrat) zu Uranus, dem Herrscher des Wassermanns. Mars, ebenfalls im Wassermann, wird am 26./27.02. ebenfalls in diese Spannung zu Uranus laufen. Somit ist mit weiteren aufrüttelnden, teilweise schockierenden und unerwarteten Geschehnissen und Nachrichten zu rechnen. Die Energie von Finsternissen ist bereits einige Wochen vorher und einige Monate danach spürbar. Diese Finsternis hat einen starken Umbruchcharakter . Mit Saturn und Neptun am Anfang des Widders zeigen sich die seit Langem laufenden Auflösungsprozesse jetzt in aller Deutlichkeit. Ebenso tritt ans Licht, was lange im Verborgenen gärte . Weltliche Anführer und spirituelle Führungspersönlichkeiten gelangen unter Saturn einer strengen Prüfung. Dabei rückt auch der karmische Zusammenhang von Ursache und Wirkung ins Bewusstsein: Nicht als moralisches Urteil, sondern als natürlicher Ausgleich dessen, was über lange Zeit gedacht, entschieden und gelebt wurde. Was jetzt sichtbar wird, ist Teil eines größeren Ordnungsprinzips, das nach Klärung, Verantwortung und Wahrhaftigkeit verlangt. Somit verdichtet sich in diesen Wochen spürbar ein Klima der Ernüchterung und Entzauberung . Enthüllungen und Erschütterungen betreffen nicht nur politische oder wirtschaftliche Machtstrukturen, sondern reichen bis in spirituelle und moralische Autoritäten hinein. Saturn und Neptun am Beginn des Widders wirken dabei wie ein Realitätsabgleich: Ideale, Versprechen und Heilsbilder werden daran gemessen, ob sie auch wahrhaftig gelebt wurden. Was sichtbar wird, kann Vertrauen erschüttern – gerade dort, wo Menschen lange Orientierung gesucht haben. Doch astrologisch geht es weniger um Skandalisierung als um Reifung: um die notwendige Trennung von Illusion und Wirklichkeit , von Projektion und Verantwortung. Ernüchterung und Entzauberung sind Teil eines Reifeprozesses, der zu mehr Klarheit, Wahrhaftigkeit und letztendlich zum innerer Selbstführung führt. Diese Zeit lädt uns ein, uns schrittweise von der Abhängigkeit von äußeren Autoritäten oder Heilsfiguren zu lösen und stattdessen eine eigene, bewusste und stimmige innere Führung zu entwickeln – getragen von Verantwortung, Gewissen und innerer Klarheit. Die Zeit z wischen dem 14.02 – 28.02.26 dürfte sich weltweit durch aufrüttelnde und teils schockierende Ereignisse hervorhaben. Da Merkur am 26.02. nahe der Venus im Fischzeichen rückläufig wird, beginnt ab hier eine Zeit der inneren Verarbeitung. Im Zusammenhang mit Venus dürfte es global um Fragen von Beziehungen, Partnerschaften, Werten und Finanzen gehen. Mundan kann sich das in polarisierenden Debatten, in Korrekturen, Rücknahmen oder in Streit um Deutungshoheiten zeigen. Alte Themen können wieder aufbrechen, Aussagen werden infrage gestellt, und manches, was lange als sicher galt, bekommt Risse. Es geht weniger um neue Wahrheiten als um das schmerzhafte, aber notwendige Überprüfen dessen, was bisher kommuniziert wurde. Insgesamt ist zu erwarten, dass es in den Wochen nach den Finsternissen zu weiteren Enthüllungen kommt und Täuschungen sichtbar werden. Auch in unserem persönlichen Leben wird sich diese Energie auf der einen oder anderen Weise spiegeln: Alte innere Haltungen, Überzeugungen oder Lebensentwürfe können brüchig oder infrage gestellt werden. Vielleicht fühlt es sich an, als würdest Du über eine Schwelle gehen – etwas geht zu Ende, und das Neue ist noch nicht klar sichtbar. Körperlich hat der Wassermann bzw. Uranus einen starken Bezug zum Nervensystem. Die Energie kann sich zeigen als erhöhte Reizbarkeit, Unruhe oder Schlafstörungen, als Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Nachrichten oder Stimmungen – oder in dem Gefühl, „unter Strom zu stehen“ und gleichzeitig erschöpft und überdreht zu sein. Umso wichtiger ist es jetzt, Dein Nervensystem bewusst zu entlasten: weniger Input, mehr Stille, mehr Körper, mehr Erdung. Nicht alles muss sofort verstanden oder entschieden werden. Ein bewusster Umgang mit Nachrichten, weniger Reizüberflutung und dafür mehr Körperwahrnehmung, Kontakt mit der Natur und einfache Atemübungen können Dich in diesen Tagen gut unterstützen. Ebenso kann das Hören von Musik etwa im Frequenzbereich von 432 Hz eine entlastende Wirkung haben. Nur einen Tag nach der Sonnenfinsternis tritt die Sonne in das TKZ Fische ein, womit dessen Qualitäten deutlicher zutage treten. Außer Venus verweilt hier Merkur, welcher in diesem Zeichen am 26.02. seine Rückläufigkeit beginnt und hier zu Beginn auf die Venus trifft, was unsere Gedanken auf Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen in Beziehungen lenkt. Die Wünsche und vielleicht auch Träume mögen sich zunächst verstärken, da zunächst die Venus und später die Sonne und Merkur ins günstige Trigon zu Jupiter im Krebs laufen. Hier können wir uns die schönsten Bilder ausmalen. Ob sie der Wirklichkeit standhalten wird sich zeigen, wenn der rückläufige Merkur in die Spannung zu Lilith läuft und später noch einmal, wenn die Venus im Widder auf den Saturn (08.03.)trifft. Diese Wochen mögen viele Menschen aufrütteln und viele Fragen aufwerfen. Doch jenseits aller äußeren Bewegungen geht es vor allem darum, die eigene innere Ausrichtung zu klären. Was an Bildern, Hoffnungen oder Sicherheiten nicht mehr trägt, macht Raum für mehr Realitätssinn, Eigenverantwortung und innere Klarheit. Es wird immer wichtiger, die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und den eigenen inneren Kompass zu schärfen. Um so unabhängig von äußeren Vorbildern zu werden und eine ruhigere, tragfähigere Form von Orientierung zu finden, die weniger von äußeren Sicherheiten abhängt und mehr von innerer Klarheit und Selbstverantwortung getragen wird. 🌿 Reflexionsfragen • Wo habe ich mich in letzter Zeit mehr an äußeren Sicherheiten oder Autoritäten orientiert als an meinem eigenen inneren Empfinden? • Welche Bilder, Hoffnungen oder Erwartungen haben für mich an Tragkraft verloren – und was will stattdessen realistischer und wahrhaftiger werden? • Woran merke ich ganz konkret, dass ich „bei mir“ bin – und woran, dass ich mich verliere? • Was bedeutet für mich innere Führung im Alltag – jenseits von Konzepten oder Idealen? • Welche Entscheidung oder Haltung würde ich heute anders treffen, wenn ich meiner inneren Klarheit mehr vertraue? 🌱 Sanfte Impulse für diese Zeit • Weniger Außen, mehr Innen: Reduziere bewusst Nachrichten- und Informationskonsum. Schaffe Dir täglich kleine Inseln von Stille. • Körper als Kompass: Achte auf Dein Nervensystem. Was beruhigt Dich wirklich? Was überreizt Dich? Handle danach. • Realitätscheck: Frage Dich bei wichtigen Gedanken oder Plänen: Dient mir das wirklich – oder halte ich an einem alten Bild fest? • Einfachheit statt Überforderung: Triff Entscheidungen in kleinen, überschaubaren Schritten. Klarheit entsteht oft leise. • Innere Autorität stärken: Übe Dich darin, Deiner inneren Stimme zuzuhören und ihr zu vertrauen – auch wenn es sich zunächst ungewohnt oder unsicher anfühlt.